Biografische Angaben (Wikipedia):
Nach dem Studium der Biologie, Zoologie und Psychologie in Köln mit
Promotion absolvierte Benecke diverse polizeitechnische
Ausbildungen im Bereich der Rechtsmedizin in den Vereinigten
Staaten, darunter an der FBI-Academy.
Benecke wird als Sachverständiger herangezogen, um biologische
Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten.
So stellte er 1997/98 nach Untersuchung von Maden die
Leichenliegezeit der getöten Frau des Pastors Klaus Geyer fest. Da
Geyer zum ermittelten Zeitpunkt kein Alibi hatte, wurde er wegen
Totschlags an seiner Frau verurteilt. In Zusammenarbeit mit dem
russischen Geheimdienst untersuchte er Adolf Hitlers mutmaßliche
Schädeldecke und Gebiss.
Mark Benecke ist der breiteren Öffentlichkeit durch seine
Gastkommentare in den Fernsehserien Medical Detectives (VOX) und
Autopsie – Mysteriöse Todesfälle (RTL) bekannt, die die Aufklärung
realer Kriminalfälle zeigt und die hierbei eingesetzten, meist
wissenschaftlichen Methoden in den Mittelpunkt stellt.
Infotainment-Abend zur Kriminalbiologie:
Dr. Mark Benecke - Der Herr der Maden
Dr. Mark Benecke ist Kriminalbiologe, der "Herr der Maden". Sein
Aufgabengebiet: Fliegen, Würmer und Maden. Durch seine Analyse
verschiedener Insekten, die auf Leichen gefunden wurden, konnte
schon unzähligen Verbrechern weltweit das Handwerk gelegt werden.
Mark Benecke ist jemand, der das öffentliche Interesse sucht und
„seine“ Wissenschaft auch mal gerne durch den Kakao zieht.
Allerdings sollten sich die Besucher darauf einstellen, dass bei
dem Vortrag auch Aufnahmen stark entstellter Leichen gezeigt
werden. Denn nur durch detaillierte Nahaufnahmen lassen sich Fragen
klären, wie - Warum hat die aufgedunsene Männerleiche so lange
Fingernägel? Und welche Madenart kriecht gerade aus ihrem
Mundwinkel? - Fragen, die Mark Benecke keine Ruhe lassen, denn der
Kölner ist für Polizeibehörden aller Herren Länder rund um die Uhr
zu erreichen.
Die Presse schreibt über Beneckes Vortrag: „Niemand erklärt die
Bedeutung von Käferfraß, Schmeissfliegenlarven und Madenbefall für
die Kriminalistische Spurensicherung so unterhaltsam und
gleichzeitig explizit wie der tätowierte Kölner.“ (Süddeutsche
Zeitung v. 21./22.03.2009)

