Schauspiel

Theaterstücke mit ernstem Inhalt, von bekannten Schauspielern und Bühnen werden im Stadeum für Sie zur Aufführung gebracht.

Montag, 06. Februar, 10:30 Uhr
Hansesaal
Englischsprachiges Theater für Schülerinnen und Schüler mit einer Spracherfahrung von 5 Jahren.
Oliver Twist
„Oliver Twist“ von Charles Dickens erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts elternlos in einem Londoner Arbeiterviertel aufwächst. Notgedrungen landet er in einer Bande jugendlicher Diebe. Am Ende schafft es Oliver Twist aus eigener Kraft, sich aus dem Teufelskreis aus Elend und Kriminalität zu befreien und blickt in eine bessere Zukunft. Das Buch gilt als erster moderner Roman, dessen Sozialkritik noch heute so aktuell ist wie zu seiner Entstehungszeit. Gezeigt wird eine Inszenierung der American Drama Group Europe. online buchen
Donnerstag, 09. Februar, 19:45 Uhr
Hansesaal
Beziehungs- und Identitätskrimi mit Peter Fricke und Diana Körner. Nach dem Theaterstück von Irene Ibsen Bille.
Ohne Gesicht
Der erfolgreiche Industrielle Vincent hat sich mit seiner Frau Louise in ein ruhig gelegenes Nobelhotel zurückgezogen, um seinen Geburtstag zu feiern. Sie blicken auf ein äußerst gelungenes Leben mit materiellem und gesellschaftlichem Erfolg zurück. Doch gibt es in Vincents Biographie eine dunkle Stelle. Vor 15 Jahren kam sein ganz anders gearteter Zwillingsbruder Thomas bei einem Autounfall um Leben. Im Wagen saßen damals Vincent, Thomas und Louise. Seither hütet Vincent ein belastendes Geheimnis, das er nun endlich zu lüften gedenkt, aber Louise will der Wahrheit auf keinen Fall ins Gesicht sehen. online buchen
Dienstag, 28. Februar, 19:45 Uhr
Studio-Bühne
Zwei Theaterstücke von Athol Fugard und Jean Paul Sartre.
Im Widerstand
Die Theater-AG des Vincent-Lübeck-Gymnasiums unter der Leitung von Jörn-Martin Schöning beschäftigt sich in zwei Stücken mit Menschen in Gefangenschaft. Fugard lässt zwei Gefangene eine Anklage gegen das Unrechtsregime formulieren, indem sie sich eines antiken Stoffes bedienen. Sein Stück ist "Theater auf dem Theater". Sartre liefert in seinem Stück Resistance-Kämpfer der Willkür von kollaborierenden Milizionären aus. Sie müssen angesichts von Folter und Todesnähe herausfinden, ob ihr Leben und Leiden einen Sinn haben kann oder ob sie sinnlos existiert haben. online buchen
Mittwoch, 29. Februar, 19:45 Uhr
Studio-Bühne
Zwei Theaterstücke von Athol Fugard und Jean Paul Sartre.
Im Widerstand
Die Theater-AG des Vincent-Lübeck-Gymnasiums unter der Leitung von Jörn-Martin Schöning beschäftigt sich in zwei Stücken mit Menschen in Gefangenschaft. Fugard lässt zwei Gefangene eine Anklage gegen das Unrechtsregime formulieren, indem sie sich eines antiken Stoffes bedienen. Sein Stück ist "Theater auf dem Theater". Sartre liefert in seinem Stück Resistance-Kämpfer der Willkür von kollaborierenden Milizionären aus. Sie müssen angesichts von Folter und Todesnähe herausfinden, ob ihr Leben und Leiden einen Sinn haben kann oder ob sie sinnlos existiert haben. online buchen
Sonntag, 11. März, 16:00 Uhr
Hansesaal
Nach dem Dramatischen Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing
Nathan der Weise
Lessings Stück, das in einer Aufführung vom Landestheater Detmold zu sehen ist, spielt in Jerusalem, dem Ort, wo auch heute noch unterschiedliche religiöse Überzeugungen extrem zu Tage treten. Als der jüdische Geschäftsmann Nathan von einer Reise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus in Brand gesteckt wurde. Doch seine Pflegetochter Recha hat überlebt, da ein christlich erzogener junger Mann sie rettete. Ihre zärtlichen Gefühle für den Andersgläubigen sind Anlass einer Suche nach Lebenssinn und Identität, die auch die Frage beinhaltet, welcher Glaube der wahre sei. online buchen
Dienstag, 13. März, 19:45 Uhr
Hansesaal
Peter Bause in einem Stück von Ronald Harwood über die Zusammenarbeit von Richard Strauss und Stefan Zweig
Kollaboration
Richard Strauss, der alternde Held dieses Stückes, fürchtet, nach dem Tode Hugo von Hofmannsthals nie wieder eine Oper komponieren zu können, weil er keinen Librettisten von Rang findet. Als Stefan Zweig sich zur Zusammenarbeit bereit erklärt und Strauss „Die schweigsame Frau“ vorschlägt, betrachtet der Komponist es wie ein Gottesgeschenk. Aber die Partnerschaft ist überschattet von der NS-Diktatur, die den deutschen Komponisten instrumentalisieren, den jüdischen Librettisten aber nicht dulden will... online buchen