"Nur aus Jux und Tolleranz" - Die Tour 2012
Bastian Sick geht wieder auf Tour. „Nur aus Jux und Tolleranz“
heißt sein aktuelles Programm, mit neuen Geschichten aus dem
Irrgarten der deutschen Sprache und zahlreichen Erkenntnissen über
das, was geht, und das, was nicht geht - sondern fährt. Nach der
gleichnamigen, sehr erfolgreichen Tournee im Frühjahr 2011 war der
Entschluss schnell gefasst, dem deutschen Publikum auch 2012 wieder
die Möglichkeit eines Bastian-Sick-Abends mit „gratiniertem“ Spaß
zu bieten. Im Herbst 2011 erschien sein neuestes Werk „Wie gut ist
Ihr Deutsch?“, das die farbenfrohe Palette der Sick-Titel um eine
Quizkomponente erweitert. Bastian Sick verspricht bei seinem großen
Deutsch-Test nur Gewinner: Die einen gewinnen nach Punkten, die
anderen an Erkenntnis. Auch die Besucher der „Jux und
Tolleranz“-Tournee werden nach dem Genuss einer besonderen
Deutschstunde um einige erstaunliche Einsichten reicher sein.
Sick erklärt die Regeln: Wo ein Bindestrich zu stehen hat bei
Wörtern wie Tierluft-Ballon, Jahrhundert-Wendevilla, Mini-Golfgäste
und Topfunter-Setzer. Und Sick erteilt nützliche Tipps: Wo man als
Morgenmuffel „Vollwachmittel“ bekommt, wie man Tomaten verhext, um
sie als „Fluch-Tomaten“ verkaufen zu können, wie man echte
Cornflakes von gefälschten Cornfakes unterscheidet und warum
Hundefutter mit Vollkotzbrocken beim Verbraucher nicht so gut
ankommt.
Ein Mann für alle Fälle und für die Zwerch-Felle
Der Autor der Buchreihe „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“
beweist mit seinem Bühnenprogramm erneut, dass er ein Mann für alle
Fälle ist - vor allem für die Zwerch-Felle. In Zeiten politischer
Überkorrektheit stellt der berufene Deutschlehrerinnen-Flüsterer
geschlechter-gerechte Formulierungen wie „Liebe Mitgliederinnen und
Mitglieder“, „AngestelltInnen-VertreterInnenwahl“ und
„Krankenschwester/in gesucht“ auf den Prüfstand und verweist auf
das Modellland Schweiz, wo „der Vater“ und „die Mutter“ demnächst
durch „das Elter“ ersetzt werden sollen.
Vom großen „Sie“ und kleinen „sie“
Und Bastian Sick garantiert jedem seiner Gäste/Innen, ihnen
und Ihnen, den Unterschied zwischen großem „Sie“ und kleinem „sie“
verständlich zu machen, damit man sich im Urlaub weiterhin sicher
fühlen kann, wenn es heißt: „Badetücher bitte liegen lassen. Das
Zimmermädchen hängt Sie dann zum Trocknen auf den Balkon.“