Sie sind hier :

Die Judenbank

Anrührendes Ein-Personen-Stück über Dummheit, Heuchelei und Bauernschläue.

Die Judenbank

In diesem vielschichtigen Stück von Reinhold Massag dreht sich alles um eine völlig verrückte Begebenheit. Die Geschichte handelt von dem einfachen Dorfbewohner Dominikus Schmeinta, der eines Tages nicht mehr auf seiner Lieblingsbank sitzen darf, weil darauf ein Schild befestigt ist: „Nur für Juden“. Dominikus versteht die Welt nicht mehr und beginnt, über die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf das Leben in seinem Dorf zu grübeln.

Die tragikomische Pointe: Dominikus ist einer, der Verbote und Gebote achtet. Und wenn auf seiner Bank nur ein Jude sitzen darf, dann will er eben Jude werden. Welch ein verlogenes Idyll, ein Dorf, in dem sich eine ganze Epoche widerspiegelt, kritikloses Mitläufertum, der ganz gewöhnliche Faschismus.

Lars Wild verkörpert nicht nur Dominikus Schmeinta, sondern schlüpft in diesem Stück in die Rollen sieben weiterer Dorfbewohner. 1995 erhielt er für „Die Judenbank“ den Förderpreis der Bayerischen Theatertage in Hof.

Weitere Termine

    Ort:Hansesaal
    Preis:19,65 €