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Mittwoch, 11. März 2026 | 19.45 Uhr

Junge norddeutsche Philharmonie


Mittwoch, 11. März 2026 | 19.45 Uhr

Junge norddeutsche Philharmonie

nirgend_anders - eine musiktheatralische Stückentwicklung über Identitäten

Die junge norddeutsche philharmonie lädt gemeinsam mit Sänger*innen zu einem Abend voller Überraschungen, der den Spielraum zwischen sinfonischem Konzert, kammermusikalischen Momenten, Oper und Liederabend auslotet.

Manchmal hat man das Gefühl, im Großen unterzugehen – sich den Vielen angleichen zu müssen. Die Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten begleitet uns. Hass und Ausgrenzung verstecken sich im Alltag vieler Menschen. Hoffnung schenkt das nirgend_anders: ein Ort des Zusammenkommens, mit all unseren Einzigartigkeiten.

nirgend_anders ist eine Stückentwicklung der ungewöhnlichen Art. Sänger:innen und Ensemble der jungen norddeutschen philharmonie erschaffen durch Musik einen Raum, in dem Identität frei gedacht werden darf und Grenzen sich auflösen. Reale Geschichten treffen auf Arien und Lieder über Selbstwerdung – in Werken von u.a. Gustav Mahler, Rita Strohl und Richard Strauss. nirgend_anders macht Mut zur Entfaltung, zum Zugehen auf andere und erinnert uns dabei an die Schönheit gelebter Vielfalt.

Mit nirgend_anders gibt die junge norddeutsche philharmonie e.V. ihr Debüt im Musiktheater und führt damit die vermehrte inhaltliche Auseinandersetzung mit wichtigen gesellschaftlichen Themen in ihren Projekten fort. Das Orchesternetzwerk für junge Studierende aus ganz Deutschland versteht sich als Katalysator für junge Ideen und die Begleitung neuer Initiativen zur Stärkung der breiten Musikszene in Norddeutschland. Das Netzwerk wurde im Jahr 2017 als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ prämiert, 2018 für den BKM-Preis Kulturelle Bildung nominiert und 2020 mit dem Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet.

Die junge norddeutsche philharmonie wurde gegründet, um mit unkonventionellen, aber stets authentischen Projekten entscheidende Impulse für die Entwicklung zukünftiger Konzertformate zu geben. Sie war bereits 2021 - mitten in der Pandemie - mit dem berührenden Format der 1:1 concerts zu Gast im STADEUM und wagt sich nun an eine szenische, musiktheatrale Darstellung heran.

Das Ensemble steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck.

Um 19 Uhr findet eine Einführung in den musiktheatralischen Abend statt.

Programm:

  • Pjotr Tschaikowsky, Romeo und Julia
  • Richard Strauss, Metamorphosen (Auszüge)
  • Antonin Dvorak, Lied an den Mond (aus Rusalka)
  • Gustav Mahler, Lied von der Erde Nr. 3
  • Ruggero Leoncavallo, „Vesti la giubba“ (aus Pagliacci)
  • Rita Strohl, Bilitis (aus Chansons de Bilitis)
  • Guiseppe Verdi, „Ella giammai m’amo“ (aus Don Carlo)
  • Gustav Mahler, Lied von der Erde Nr. 6
  • Hector Berlioz, L‘ile inconnue (aus Les nuit d‘ete)
  • Pauline Viardot, Finale (aus Cendrillon)
  • Richard Strauss, Schlussterzett "Hab's mir gelobt..." (aus Rosenkavalier)

Besetzung:

junge norddeutsche philharmonie
Sänger:innen: Rena Seulgi Yang, Sofiia Nosenko, Johanna Götz, Mads Jakobsen
Dirigent: Manuel Hartinger
Regie: Nada Zimmermann
Dramaturgie: Clara Richter
Bühne/Kostüm: Jieun Kang, Louis Grau, Dongsu Park

Mittwoch, 11. März 2026
19.45 Uhr
22,- € bis 46,- €