Dienstag, 9. März 2027 | 19.45 Uhr
Dienstag, 09. März 2027 | 19.45 Uhr
Blind
© M. Sigmund / DERDEHMEL-Urbschat
Schauspiel von Lot Vekemans
Erfolgsdramatikerin Lot Vekemans trifft mit ihrem neuen Stück den Nerv der Zeit. Mit großer Sensibilität erzählt sie von Vater und Tochter, die unvereinbar scheinende Haltungen zu gesellschaftlichen
und politischen Themen haben, und fragt, wie diese Konflikte überwunden werden können.
Richard, einst Erbauer von Staudämmen und Aquädukten, lebt nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen und allein. Den Kontakt zu seiner Tochter Helen, einer Anwältin, die mit einem schwarzen Schriftsteller verheiratet ist, hat er abgebrochen, da er ihre politischen Ansichten ablehnt. Nun ist er fast blind und nicht mehr in der Lage, allein zu leben – daher muss er sie dennoch um Hilfe bitten. Zwei unvereinbare Lebensentwürfe, die ein Zusammenleben lange unmöglich machten, treffen aufeinander. Keiner war bisher bereit, eine Brücke zum anderen zu schlagen. Beide sind blind: für die Perspektive des anderen ebenso wie für die Verletzungen, die sie sich zugefügt haben. Erst eine vorsichtige Annäherung lässt sie allmählich die Beweggründe, Ängste und Wünsche des Gegenübers erkennen – und erstmals Verständnis füreinander entwickeln.
EURO-Studio Landgraf
Regie: Karin Eppler
Mit: Peter Kremer und Lisa Wildmann
Chancengleichheit, Klimawandel, ökologischer Raubbau, Rassismus – und allem voran der Generationskonflikt: Die Gegenwartsthemen in Lot Vekemans‘ Vater-Tochter-Stück kennen kaum eine Lücke.
Die Veranstaltung ist zur Zeit ausschließlich über ein Abo buchbar.
Der allgemeine Vorverkauf startet am 1. August 2026 um 10 Uhr
Dienstag, 9. März 2027
19.45 Uhr
22,- € bis 44,- €
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